Aufs schwein gekommen

warum ein verein für Schweine?

Schweine haben kaum eine Lobby: zu viele Vorurteile beherrschen das Denken der Menschen.

Die reale Begegnung widerlegt diese rasch: In den drolligen rosa Körpern mit den kurzen Beinen und Ringelschwänzchen stecken hochintelligente, äußerst sensible und hochsoziale Lebewesen. In diversen Tests sind sie sogar Affen überlegen. Sie lieben Körperkontakt, auch mit Menschen, hören auf ihre Namen und entwickeln tiefgehende Beziehungen.

In krassem Gegensatz dazu werden sie oft auf engstem Raum gehalten, ohne die Möglichkeit ihr Sozialverhalten ausleben zu können. Viele von ihnen sterben bei Tiertransporten oder erleiden auf dem Schlachthof einen qualvollen Tod.

 

entweder es gibt einen weg, oder wir werden einen weg finden.


(Hannibal, vor der Überquerung der Alpen.)


wer wir sind

Im Frühjahr 2014 schloss sich eine Gruppe von Menschen zusammen, die eines gemeinsam hatten: die Liebe zu Schweinen und den Wunsch, die Lebensbedingungen dieser oft unterschätzten Tiere zu verbessern. Als wir unsere Schweine kennen lernten, stellte sich nicht die Frage, ob wir sie retten wollten - die Frage war nur, wie.

Wir gründeten den gemeinnützigen Verein Ferkelfroh. Gemeinsam wollen wir informieren und aufklären und den Schweinen zu besseren Lebensbedingungen verhelfen.

Derzeit betreuen wir 29 Vereinsschweine, denen wir das Schicksal als Schnitzel ersparen konnten. Davon leben 21 bereits auf unserem neu gegründeten Lebenshof im Burgenland, weitere 8 wohnen als Pflegeschweine auf zwei Biobauernhöfen. Bei uns dürfen sie ihr Leben genießen, wie sie es verdienen - bis zu ihrem natürlichen Tod.

Darüber hinaus versuchen wir für Schweine in Not - egal ob Minischweine oder Hausschweine - Pflege- und Lebensplätze zu vermitteln.

Im Dezember 2015 wurde der Vorstandsbeschluss zur Gründung eines Gnadenhofes für Schweine getroffen, welcher im September 2016 umgesetzt wurde: der erste Lebenshof für Schweine in Österreich ist entstanden.

Im Bild: Obfrau Claudia mit Pinkie, Tiny und Missy